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jokermv
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Alter: 31
Member seit: 15.10.2008
Beiträge: 2172
Quiz-Punkte: 34

Verein: Fernseh Evers (BSV Lübeck)

Bälle: Columbia 300 Momentum / Momentum Swing / Scout Reactive, Visionary Granite Gargoyle
Schnitt: 169

Wohnort: Hamburg
Beitrag Verfasst am: 07.07.2010 10:46  Titel:  

So hab mal das hier zusammengefügt, das nächste mal bitte die Suchfunktion nutzen Wink

Lg Jokermv
_________________
Hamburg meine Perle,Könige des Nordens, NUR DER HSV Wink

X X X X X X X 8/ 9/ X9/ = 257

11.07.2009

3er Serie = 619
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S.Antonio
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Alter: 50
Member seit: 20.02.2006
Beiträge: 2514
Quiz-Punkte: 10

Verein: BSV Borken eV.
Hausbahn: SUPER BOWL BOWLING PARK DINSLAKEN
Bälle: AMF Mega Friction (14),Storm Shock Trauma (14), Ebonite "The One" (14), T-Zone (14)
Schnitt: ~ 165

Wohnort: Kreis Kleve
Beitrag Verfasst am: 07.07.2010 12:57  Titel:  

jokermv hat folgendes geschrieben:
So hab mal das hier zusammengefügt, das nächste mal bitte die Suchfunktion nutzen Wink

Lg Jokermv



Wusste doch das da schon was war in der Richtung, hatte aber grad keinen Bock zu suchen Laughing
Danke Ole, weiter machen Razz Smile
_________________
jetziger Highscore: 248
höchste echte 3er: 609

Mein Verein:
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Der Rödel
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Alter: 36
Member seit: 24.03.2008
Beiträge: 363
Quiz-Punkte: 0

Verein: BSV Dortmund 66 e.V.
Hausbahn: Bowltreff
Bälle: BW Sting | Gamebreaker | Complete NV | Vibe Onyx | Slate Blue Gargoyle | Maxim
Schnitt: 193

Wohnort: Dortmund
Beitrag Verfasst am: 07.07.2010 13:45  Titel:  

So... hier erstmal vorab ein kleiner Hinweis zum
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Leider kann ich es nicht mehr finden, aber es gab mal von Ebonite ein Datenblatt (es ging um Untersuchungen zum PH Hook Again) in dem es um Reaktionsverlust/veränderung bei Bowlingbällen, deren Ursachen und die "Wiederbelebungsmaßnahmen" ging. Natürlich war es hauptsächlich Werbung für ihr Produkt, dennoch wurde in Grafiken und Tabellen verdeutlicht, wie sich bsw. das Hookpotenzial eines Balles nach x Würfen verändert. Genaue Zahlen habe ich nicht mehr im Kopf, aber ich kann mich noch gut erinnern, dass es eine recht hohe Zahl an Würfen war und eine Hookreduzierung um 5 Leisten gemessen wurde. Das mag für einen Profi viel sein, wenn ich jedoch sehe, wie hoch bei einigen von uns die Lattenstreuung am Breakpunkt ist, bezweifel ich einfach mal, dass man diese Veränderung wirklich wahrnimmt (zumal sie schleichend stattfindet).

Meine 2 Groschen zum Thema "Haltbarkeit":

Grunsätzlich glaube ich, dass man mit einem modernen Ball lange Spaß haben kann, regelmäßige Pflege und seltene Aufbereitung vorrausgesetzt.

Eine Veränderung der Laufeigenschaften findet schleichend statt und der Spieler verändert unterbewusst, der Veränderung entsprechend sein Spiel, so dass es lange Zeit nicht auffällt.

Das ein Ball von heute auf morgen keinen Bogen mehr läuft halte ich für unrealistisch und würde die Ursachen dafür eher bei der Bahnpflege und/oder den Umgebungsvariablen (Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit etc.) suchen. Dort habe ich schon viel gravierendere Einflüsse auf die Laufeigenschaften feststellen können.

Das Bälle bestimmter Hersteller schneller hinüber sind als andere, sehe ich auch eher kritisch. Alle Hersteller verwenden Polyurethan mit einer offenporigen Struktur, denn jeder Hersteller möchte Traktion auf der Bahn erzielen. Warum sollten sich manche schneller als andere vollsaugen. Da halte ich produktionsbedingte Schwankungen für plausibler, immerhin kenne ich auch unterschiedlichste Aussagen und Erfahrungen bzgl. eines einzigen Herstellers. Ebonite und Hammer werden immer wieder gerne als Negativbeispiel heran gezogen, meine Bälle halten und halten und halten...

Ich glaube, bei einem durschnittlichen Spielpensum von 700-900 Spielen im Jahr und einer professionellen Aufbereitung einmal im Jahr, haben einen die Markingabteilungen der diversen Ballhersteller längst überzeugt, dass man mal wieder das Neuste vom Neuen haben muss/sollte, bevor das alte Material nennenswert schlechter ist (von optischen Mängeln mal abgesehen).


Das bringt dich, Axel, jetzt aber auch nicht wirklich weiter, wie Very Happy Letztenendes habe ich, außer der oben erwähnten PDF, noch keine wissenschaftlichen Untersuchungen zu dem Thema entdecken können und wahrscheinlich werden es die Hersteller auch nicht machen, denn sie möchten ja regelmäßig neue Bälle verkaufen. Bei allem, was man an Aussagen von Spielern bekommt, muss man immer auch hinterfragen, wie identisch denn die jeweiligen Bedingungen auf der Bahn waren, als sie diesen Leistungsverlust feststellten.

Unterm Strich kann man sagen, sollte man wirklich einen erheblichen Leistungseinbruch seines Materials feststellen, sollte man erstmal den Ball an einem weiteren Tag auf seine Leistungsfähigkeit prüfen. Ich habe da schon Dinge in Bezug auf Bahnpflege erlebt (auch in einer einzigen Anlage), da hätte auch ein neuer Ball versagt. Läuft er dann imer noch schlecht, sollte man ihn professionell aufbereiten lassen. Sollte er innerhalb kurzer Zeit wieder einem starken Leistungsverlust unterliegen, kann das Ding in die Tonne. Ich bleibe aber dabei, die meisten kaufen sich ohnehin regelmäßig neues Material, wegen der Optik, wegen mehr Hook, wegen was auch immer, so lange halten die meisten Bälle aus meiner Sicht problemlos...
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x|x|x|x|x|x|x|x|x|xx8 verdammte sch#!?#!!! Sad

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Verein: Diamant Stade




Wohnort: Bremen
Beitrag Verfasst am: 07.07.2010 14:13  Titel:  

Eins ist ja klar, die Reaktion des Balles lässt auf alle Fälle mit der Zeit nach. Sicher kann man die Lebenserwartung des Balles mit guter Pflege hinauszögern.
Wichtig ist doch eigentlich mit welchen Ambitionen man diesen Sport betreibt.
Wenn ein 165 Schnittspieler ( soll jetzt nicht abwertend sein ) sich über mangelnde Ballreaktion beschwert können viele Komponenten, die nichts mit dem Ball an sich zu tun haben, eine Rolle spielen. Auf den meisten blockierten Bahnen die wir in unserer Hobbyliga vorfinden, spielt das Hakenverhalten keine so große Rolle, da genügend Reibung auserhalb von Leiste 10 gegeben ist.
Wenn man allerdings ständig auf der ETBF Tour ( mit schwereren Ölmustern ) spielt, ist man auf eine Top Ballreaktion angewiesen. Dort zählt jeder Wurf, jeder Strike, um dem Cut näher zu kommen. Hier ist kein Spitzenspieler anzutreffen, der 1 Jahr altes Equipment in der Tasche hat.
Warum ist das so:
Bei den geringen Ratios ( 3 zu 1 oder weniger ) benötigt man für den ersten Cut ca. 1320/6. Gehen wir davon aus das die meisten Teilnehmer zu Hause auf Ihrer Ölung einen Schnitt von 210 haben. ( Warum sollte ich mein Geld auch verbrennen wenn ich eh nur 180 habe, macht ja keinen Sinn den guten mein Geld in den Hals zu schieben ) 1260/6 ist aber zu wenig den Cut zu schaffen, also brauche ich ein besseres Carry ( höhere Strikerate) Gehen wir davon aus das x x x 21 Pins gegenüber X / X ausmacht. Also machen 3 Strikes im Verlauf einer 6er Serie ( an den richtigen Stellen) den Unterschied ob ich den Cut schaffe oder nicht.
Wir wollen gar nicht auf Spares eingehen, die können wir ab 210 Schnitt eh ganz gut. Gescheite Ballreaktion hilft aber auch ab und zu einen Split zu vermeiden.
Deshalb wird man im Spitzensport auch immer neue Bälle sehen.

Wenn man unter 190 Schnitt im Jahr werfen sollte, gibt es genügend andere Ansatzpunkte sich zu verbesseren. Da muss man nicht jeden Ball kaufen der gerade auf den Markt gekommen ist. Wichtiger ist hier das die Bälle gut PASSEN.


Gruß

PP
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