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christian.s.
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Alter: 40
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Verein: TSV Mannheim / Condor Mannheim
Hausbahn: Felix Bowling Ludwigshafen
Bälle: PBA Inferno, Virtual Gravity und andere Sachen
Schnitt: 213

Wohnort: Karlsruhe
Beitrag Verfasst am: 04.04.2010 18:26  Titel:  

Na ja, sooooo neu ist die *ohne Daumen Spielerei* ja nun nicht grade:

Schon sehr viele unserer ehrwürdigen *Altvorderen* haben ( aufgrund des damals verfügbaren, wesentlich weniger technischen Materials ) ohne den Daumen gespielt um Umdrehungen und Pfiff auf den Ball zu bekommen.
Der KSC KARLSRUHE wurde mit der Spielweise sogar schon mal Deutscher Mannschaftsmeister, damals ( 50er / 60er Jahre ) mit deutschem Rekord von 209,16 Schnitt.....im 8er Team wohlgemerkt und ohne high end Material und ohne high end Ölmaschine auf nicht auf ultra eben Bahnbelag...
Was würden wohl viele dieser Spieler mit ihrer Technik und ihrem Können auf modernen und gut präparierten Bahnen und mit modernem Material spielen ?

Das habe ich mich auch gefragt, und ich habe es einfach ausprobiert.

Ergebnis: Siehe DBU Schnittliste......und:

Zitat:
Habe gestern mit Christian S. und Christian H., das Turnier in Ludwigsburg gespielt und ich muß dir sagen, daß es auch sehr genau zu spielen geht, wenn man es kann!!!
Christian S. kann es perfekt.


Danke für die Blumen, Berny Laughing


Zitat:
Was hab ich von Rotation und Geschwindigkeit wenn die Genauigkeit, sprich die Gasse oder der Pfeil nicht mehr stimmt.?
Power ist nicht alles, Genauigkeit steht im Vordergrund


Du kannst noch so genau spielen, wenn du deinen Ball mit 16 km / h und 2 1/2 Umdrehungen in die Pins bewegst fehlt da einfach ganz sicher was.

Und das Ziel des Spiels ist es immer noch, möglichst viele Pins umzuwerfen.
Keiner fragt mich *wie oft hast du deine Auflage getroffen* ,
ABER ALLE FRAGEN WIE VIELE PINS HAST DU HEUTE UMGEWORFEN.......

Bei mir ist es z.Bsp. egal ob ich mal eine Leiste links oder rechts am 1 Pfeil vorbeiwerfe, wenn ich den 1er Pin auf der rechten Seite treffe ist auf dem Pindeck SO richtig was los, und die *überlebenschancen* für ( noch )stehende Pins ist relativ gering.
Ausnahmen bestätigen die Regel, siehe gestern in Lu´burg. Aber das ist bei *konventionellen* Spielern auch nicht anderst.

Und es hat sicher seinen Grund, warum gerade in der letzten Zeit immer mehr Spieler auf *zweihand* umstellen.

Meiner Meinung nach muß einfach das Gesamtpaket aus Präzision, Geschwindigkeit, Verhältnis aus Vorwärts-/ Seitwärtsbewegung, Erfahrung, Material und Trainingseifer passen.

Wenn einer dieser Faktoren bei einem Spieler nicht stimmt oder nicht vorhanden ist, wird er wohl nie ganz oben mitspielen können.
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Daniel_G.
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Beitrag Verfasst am: 05.04.2010 03:09  Titel:  

christian,du hast vollkommen recht Smile

zu der genauigkeit kann ich ja nur von mir selbst sprechen... ich bin zu unfähig oder zu blöd(wie auch immer) genau eine leiste zu treffen...
ich selbst habe ein spektrum von ca 5 leisten bei meiner spielerei,sprich ich spiel einfach nur in eine zone rein da es sonst nicht so genau klappt. woher das kommt weiss ich,nur abstellen kann ich es nicht.
ich kann sobald ich stehe und anlaufe eine leiste/pfeil anvisieren,kurz vor der abgabe schau ich irgendwo in die weltgeschichte und der ball geht nur nach gefühl auf die bahn...

das mit dem gefühl merkte ich am freitag abend wunderbar. diskobowling,bissel spass mit freunden haben. nunja,das licht ging aus,ganze bahn dunkel und nur die pins beleuchtet,was war das ende vom lied? rechte gasse kein problem Smile

christian,welches balltempo spielst du eigentlich?? ich selbst spiele zwischen 27 und 28km/h


gruss daniel
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Bestes Spiel : 298
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christian.s.
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Beitrag Verfasst am: 05.04.2010 09:41  Titel:  

Die Frage nach der *tatsächlichen* Geschwindigkeit ist nicht ganz so einfach zu beantworten.

Weil nicht alle Bahnen haben die Speedanzeige, und es gibt da ( bei eigentlich gleichem Spiel ) zum Teil erhebliche Abweichungen.

In Viernheim spiele ich laut Anzeige 27,5 - 28 km/h.
In Mannheim waren es laut Anzeige *nur* zwischen 24,5 und 25 km/h.
Jetzt am Wochenende in Luburg hat im re entry auch die ersten beiden Gänge lang die Speedanzeige funktioniert, da waren es zwischen 27 und 28 km/h...

Wichtiger als die *totale Geschwindigkeit* ist es wohl, das es auf der jeweils gespielten Bahn gleichbleibend ist.
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Schlussmann
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Hausbahn: Viernheim
Bälle: Viele
Schnitt: 192

Wohnort: Nähe Ludwigshafen
Beitrag Verfasst am: 08.04.2010 14:43  Titel:  

Und ich habe mich auch entschlossen mit meinem Daumen besseres zu tun als ihn in einen Bowlingball zu stecken.
Nach einer Eingewöhnungsphase wird das Ganze immer heftiger und sicherer !! Frag mich gerade für was ich noch Öler brauche........
Christian, Gruß ist angekommen, werde mal demnächst mit dir den Acker umpflügen Wink)
nsane
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Beitrag Verfasst am: 04.05.2010 15:47  Titel:  Daumenlos glücklich!!

Ich spiele seit kurzem die Belmonte-Technik!!, Palermaa-Technik!! wie auch immer. Ich hatte in letzter Zeit zunehmend Probleme mit meiner Ballabgabe. Bekam den Daumen entweder zu früh oder zu spät aus dem Loch. Ständiges schwellen und abschwellen desw Daumens. Tonnenweise Daumentapes. Doch damit ist jetzt Schluß.

Vorteile:. Höhere Geschwindigkeit bei deutlich mehr Rotation. Keine Daumentapes mehr kaufen. Deutlich höhere Strikequote. weniger Splits.
Das bisschen Streung wird durch Wirkung mehr als kompensiert. In einem halben Jahr werde ich die gleich Akuranz haben wie mit. Dann gnade aber meinen Gegnern Gott.
Nachteile: Der einzige Nachteil den ich im Augenblick sehe ist das ich intensiver Trainieren muß. Hat aber auch einen riesen Vorteil in sich!!!

Ich werd am Wochenende 8/9.5. bei der Bayrischen Einzelmeisterschaft sehen wie es damit geht. 2 6er Serien im Wettkampf sind ja sicher.

Halte Anfang Juni einen Technik Workshop (Belmonte-Technik) in der Blue Bowl in Nürnberg. Bei Interesse gibts dann, wenn es Steht, Infos und Anmeldemöglichkeit auf meiner Homepage.
Bitte einloggen, um diesen Link anzuzeigen!
oder in der Blue Bowl Nürnberg!

Gut Plastik
Nsane
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pers Rec: 299 748/3
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axistilt: 13° | axisrotation: 15 - 75° | Speed: 15 mph | Revs: 320/min
christian.s.
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Beitrag Verfasst am: 05.05.2010 17:55  Titel:  

Laughing Laughing Laughing
Zitat:
Bekam den Daumen entweder zu früh oder zu spät aus dem Loch. Ständiges schwellen und abschwellen desw Daumens. Tonnenweise Daumentapes. Doch damit ist jetzt Schluß.

Vorteile:. Höhere Geschwindigkeit bei deutlich mehr Rotation. Keine Daumentapes mehr kaufen. Deutlich höhere Strikequote. weniger Splits.
Das bisschen Streung wird durch Wirkung mehr als kompensiert. In einem halben Jahr werde ich die gleich Akuranz haben wie mit. Dann gnade aber meinen Gegnern Gott.
Laughing Laughing Laughing

genau so möchte ich das hier natürlich unterschreiben.

wenn du für deinen workshop noch ein lebendes *demoobjekt* benötigst, schreib mir mal......
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emergency
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Bälle: Brunswick T-Zone
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Wohnort: Paderborn
Beitrag Verfasst am: 27.05.2010 14:55  Titel:  

ich habe ohne mal ausprobiert und mir dabei fast die pfote gebrochen... naja, zumindest fühlte es sich so an. mein ding ist das nicht und ich hatte mit daumen nur mit hausbällen probleme.

jemand aus meinem hausligateam spielt auch ohne... leider mal richtig gut und mal richtig unterirdisch Wink
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Smokey, wir sind hier nicht in Vietnam, wir sind beim Bowling, da gibt es Regeln!

~ i'm not psychotic- i just like psychotic things. ~
Jettatore
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Verein: BOA Team Spich
Hausbahn: Bowling Arena Spich



Beitrag Verfasst am: 07.06.2010 11:15  Titel:  

Ich habe das Zweihandbowling seit Januar ernsthaft ins Training aufgenommen, nachdem ich es zuvor immer mal aus Spaß probiert hatte. Mittlerweile habe ich auch 38 Ranglistenspiele mit dieser Technik absolviert und bin zu dem Zwischenfazit gekommen, dass ich diese Wurfweise weiter im Programm behalten werde.

Die Vorteile dieser Technik liegen für mich persönlich nicht unbedingt in der höheren Rotationsrate, Geschwindigkeit oder Druck nach vorne sondern in der Tatsache, dass ich mich beim Zweihandbowling viel wohler und sicherer fühle als bei der konventionellen Spielweise.

Allerdings muss ich sagen, dass ich auf schweren Ölmustern noch unentschlossen bin, ob ich einhändig gerade runter mit wenig Rotation und kleinem Bogen in die Gasse spiele oder zweihändig schnell mit hoher Rotation und Geschwindigkeit sowie einem etwas größerem Bogen. So taten sich die beiden Techniken bei mir auf "Chameleon" und "Cheetah" punktetechnisch so gut wie nichts. Als Zweihandbowler hatte ich bei diesen Mustern allerdings mehr Balloptionen.

Dann gibt es da noch einen anderen kritischen Punkt, der beim Zweihandbowling von mir hinterfragt wird:

Die Gesundheit
Wird der Rumpf bei dieser Spielweise zur Stabilisierung des Körpers nicht stärker in Anspruch genommen als beim Einhandspiel? Langfristige Beobachtungsstudien (von mindestens 10 Jahren) zu körperlichen Auswirkungen des Twin-Grip-Bowling gibt es wahrscheinlich noch nicht, weil Belmonte und Palermaa (wohl die beiden dersten Adressen für solche Analysen) noch sehr jung sind, oder irre ich mich da? Ich gehe davon aus, dass diese beiden Jungs allerdings einen eigenen medizinischen Betreuerstab oder zumindest qualifizierte Ansprechpartner haben, da es sich um Weltklassespieler handelt.

Potentielle Probleme sehe ich vor allem in den Bereichen Rücken, Schultern, Hüfte und Knie. Wenn meine Beobachtungen stimmen (ich lasse mich da gerne korrigieren), dann ist das Zweihandspiel kein wirklich kraftloses Bowling. Da wird am Ball stark gerissen, ohne dass das Pendel frei ist und der Spieler steht schon "lange" in der Endposition, während der Ball noch durchgerissen werden muss, wogegen bei Einhandspielern zwischen dem Ende der Gleitphase und der Ballabgabe ein kürzerer Zeitraum besteht, wodurch Knie und Rücken weniger belastet werden - und dann kommt ja bei denen noch der Ausgleichsarm hinzu. Außerdem ist das Zweihandspiel wesentlich ruckartiger (plötzlicher schneller Kraftimpuls).

Aber dass sind nur persönliche Eindrücke von mir und da ich nicht über die enstprechende medizinische Ausbildung verfüge bleiben es individuelle Gedanken und mich würden einfach mal andere/ weitere Meinungen zu diesem Thema interessieren.

Sollte die 2-Hand Technik jedoch von rotationswütigen Kindern/ Jugendlichen unsauber durchgeführt werden, dann hört der Spaß bei mir auf! Dummerweise merkt man die Konsequenzen ungesunder Bewegungsabläufe im jungen Alter nicht sofort, sondern oft erst nach Jahren, wenn die verlangsamte Zellneubildung die Gewebeneubildung nicht mehr (so rasch) ermöglicht. Leistungssportler können ein Lied davon singen.
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"Gegen die unheilvolle Macht der Jettatori nützen harte, spitze, gerade Gegenstände wie Nägel, Korallen, der ausgestreckte Mittelfinger, das Cornuto Zeichen, der Phallus." (wikipedia.org.)
berny
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Beitrag Verfasst am: 11.06.2010 07:23  Titel:  

Moin aus dem Schwabenland.
Der Belmonte spielt ja schon seit seinem 4. Lebenjahr mit dieser Technik. Jetzt ist er fast 27 und immer noch fit wie ein Turnschuh.

Du hast es ja schon richtigerweise beschrieben. Es ist einfach wichtig, daß man nichts übertreibt, wie mit allen anderen Sportarten auch. Auch sollten die körperlichen Voraussetzungen vorhanden sein.

Denke einfach, wenn Probleme mit Schulter, Gelenken, Rücken usw auftauchen sollten, wird es noch ein zeitlang mit dieser Technik funktionieren, aber ohne medizinische Zuarbeitung, kann ich mir diesen Stil auf die Dauer nicht vorstellen.
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Wohnort: Siegburg
Beitrag Verfasst am: 11.06.2010 07:40  Titel:  

Hallo zusammen,

ich spiele auch eine Technik ohne Daumen.

Der Hintergrund bei mir war, dass ich sobald ich mehrere Würfe mit Daumen mache, (egal ob mit nem 10er,12er oder 16er) mir das Handgelenk verdammt wehtut.
Eher aus Spass mal ein paar Würfe mit nur zwei Fingern und ohne Daumen gemacht, und siehe da, die Schmerzen kamen nie wieder.

Auch ansonsonsten kann ich nicht feststellen, dass diese Technik in irgendeiner Weise auf Gelenke oder ähnliches geht.
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