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Eboo
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Beitrag Verfasst am: 18.07.2010 20:54  Titel:  

Flash66 hat folgendes geschrieben:
Eboo hat folgendes geschrieben:
stan-ley hat folgendes geschrieben:
genau das probiere ich ja,.....mache am dienstag mal ein video,.....
auf der bahn in bretten kann man mit dem finger drüber gehen und hat den finger naß und man sieht sogar ein schmierspur auf der bahn,..also fett öl druaf,....


Wenn das wirklich der Fall ist, brauchst du eine grobere Oberfläche. Ich würde versuchen den Ball mit 400-600 Grit zu bearbeiten und würde schauen was passiert. Zur Not ist es kein Problem, wieder das originale Finish zu erreichen. Ein Problem ist jedoch auch Carry Down. Wenn die Backends verschmiert sind wird selbst ein Ball mit solch einer Oberfläche ein großes Problem haben. Besonders ist dann Genauigkeit und Gleichmäßigkeit gefragt.


Jetzt hast du ihm vor eine noch größere Aufgabe mit deinem Text gestellt.
Ich glaube nicht das er auch nur ein Wort von dem Verstanden hat was du ihm als Tipp´s mit auf den Weg geben willst.
Wenn doch ENDSCHULDIGUNG.


In meinem ersten Beitrag habe ich erklärt, wie die Oberfläche verändert wird und was passiert, wenn man solche Oberflächen nutzt. Wenn man in Betracht zieht, wie die Bahnen laut seiner Beschreibung sind, ist solch eine Veränderung legitim und ich denke auch nachvollziehbar. Ich denke sehr wohl, dass er versteht, dass ein Ball mit rauherer Oberfläche mehr Halt auf der Bahn findet als ein Ball der poliert ist.

Falls die Bahn jedoch doch nicht so schmierig ist wie er es beschreibt, würde ich niemals solche Tipps geben, aber bei solchen Fällen würde man selbst mit hohen Umdrehungsraten von 300/400rpm keinen Ball um die Ecke bekommen, besonders wenn auch noch Carrydown herrscht. (Damit man versteht was ich meine: Das Öl ist zu den Pins getragen, weil der Ball Öl "mitnimmt" und auch wieder abgibt. Dadurch entsteht ein leichter Ölfilm in der nähe der Pins, die das Greifen des Balles erschweren.

Wenn das jedoch der Fall ist, dann müssten auch andere die Bälle nur schwer um die Ecke bekommen und nur mit großer Mühe eine schöne Ballreaktion sehen. Schaffen es denn die anderen? Wenn ja, dann musst Du, stan-ley, ohne Zweifel an deine Technik arbeiten. Und da ist es natürlich hilfreich, wenn dir ein erfahrener Trainer hilft.
Eine Videoanalyse wäre natürlich sehr nützlich.
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christian.s.
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Beitrag Verfasst am: 18.07.2010 21:19  Titel:  

Zitat:
Falls die Bahn jedoch doch nicht so schmierig ist wie er es beschreibt, würde ich niemals solche Tipps geben, aber bei solchen Fällen würde man selbst mit hohen Umdrehungsraten von 300/400rpm keinen Ball um die Ecke bekommen, besonders wenn auch noch Carrydown herrscht.


na klar. schmierig / ölig ist ein extrem dehnbarer begriff.
was für dich eine fritteuse ist, kann für einen anderen optimal sein.
vor allem, wie willst du das alles auf distanz ergründen WO das öl bzw. der *fehler* genau liegt ?
er kann ja von sich aus nichtmal sagen WO er langspielt, bzw. wo und wie er es versucht.
vielleicht wirft er ja mitten in einen / den ölberg in der bahnmitte und bekommt deswegen keinerlei reaktion ?
10 leisten weiter rechts gespielt, huch, plötzlich geht´s doch um´s eck.......
carry down ?
das hält er derzeit noch für das runtertragen der bowlingbälle aus dem 2 stock.
einfach zu viel fachchinesisch und zu viele riskante ratschläge, ohne dabei die genauen gründe, die gegebenheiten vor ort, den spieler und sein spiel ansatzweise zu kennen. sowas ist sinnlos, ehrlich.

wie soll er denn die balloberfläche genau behandeln ? schleifpapier ? flex ? bandschleifer ? achso, pads. was sind pads ? nass ? trocken ? in laufrichtung, quer zur laufrichtung ?
wenn er das alles noch nicht weis ( und das weis er nicht ), macht er sich evtl. ein neues ballmodell. den JIGSAW EGG.......oder den JIGSAW DEEP RIEFEN......

300-400 rpm....? vielleicht hat er ja auch 500 oder 600. bringt aber nada wenn er net weis wohin, wie, was.

und das ALLES sind und bleiben spekulationen, solange bis ihn mal einer in´s training begleitet......
_________________
Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod....
stan-ley
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Beitrag Verfasst am: 18.07.2010 21:24  Titel:  

na gut ihr habt mich überzeugt,...ab und zu trainiert der chef von der bowlimg banh in brettn mich aber er ist nun mal kein richtiger trainer,..sondern ein spieler mit erfahrung,.........
da gehe ich immer dienstag hin,..........
vieleicht könnten wir uns mal verabreden in bretten oder so,......
berny
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Beitrag Verfasst am: 18.07.2010 21:33  Titel:  

stan-ley hat folgendes geschrieben:
na gut ihr habt mich überzeugt,...ab und zu trainiert der chef von der bowlimg banh in brettn mich aber er ist nun mal kein richtiger trainer,..sondern ein spieler mit erfahrung,.........
da gehe ich immer dienstag hin,..........
vieleicht könnten wir uns mal verabreden in bretten oder so,......


Da würde ich an Deiner Stelle die PM Funktion nutzen und mich mal persönlich dort melden. Weißt ja wo. Alles klar?

PS:
Den Herr Eichhorn kenne ich zwar als früheren Ligaspieler, aber nicht als DER richtige Mann.
_________________
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DIE neue Homepage ab 01.07.2011
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Eboo
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Beitrag Verfasst am: 18.07.2010 21:36  Titel:  

@Christian S.
Niemand sagt, dass eine Ferndiagnose möglich ist. Jeder kann bei solchen Dingen nur darauf vertrauen, dass er seine Aussagen wahrheitsgemäß trifft.
Wieviele riskante Ratschläge habe ich denn gegeben, Christian?
Ich kann hier einmal zitieren, welche Aussagen ich getroffen habe:

Zitat:
Schaffen es denn die anderen? Wenn ja, dann musst Du, stan-ley, ohne Zweifel an deine Technik arbeiten. Und da ist es natürlich hilfreich, wenn dir ein erfahrener Trainer hilft.

Eine Videoanalyse wäre natürlich sehr nützlich.

Ein Ball mit rauherer Oberfläche findet mehr Halt auf der Bahn als ein Ball der poliert ist.

Deshalb empfehle ich dir, den Ball vom Proshopper oder mit Abralon Pads bzw. Schleifpapier abzuschleifen

Auf ein freies, lockeres Pendel achten.

Den Ball nicht klammern und mit einer flüßigen Bewegung auf die Bahn schieben, legen oder einige Centimeter rauslegen.

Achte darauf, dass dein Daumen den Ball zuerst verlässt. Dann kannst du mit den Fingern den Ball die nötige Rotation geben. Einfach von der Hand rollen lassen.


Anmerkung: Ich bin mir sicher, dass er, wenn er diese Methode in Betracht gezogen hätte, nach Abralon Pads gegoogelt hätte!
Wer sich Kerben in den Ball schleift oder den Ball zur Form eines Eies verhilft, der ist einfach nur doof im Kopf, und ich denke wirklich nicht, dass das bei stan-ley der Fall ist. Bevor man soetwas macht, hätte man sicherlich weiter nachgefragt.

Als ich mit der Einheit "RPM" um mich geschmissen habe, habe ich diese Aussage direkt auf Flash66 bezogen, der ja offenbar eine Erklärung für meine Aussagen gesucht hat. Carrydown habe ich direkt erklärt.

-------

Wie ich schon gesagt hatte, sollte er doch einmal berichten, ob die anderen denn eine annehmbare Reaktion auf die Bahn zaubern können.
Wenn er das beantwortet hätte, wäre weniger Spielraum für Spekulationen vorhanden. Bisher habe ich noch keine Aussage dazu getroffen, ob seine Spieltechnik überhaupt einigermaßen dazu geeignet ist, einen Hook zu spielen.

Eboo
christian.s.
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Beitrag Verfasst am: 18.07.2010 22:54  Titel:  

problem no. 1 ist, das er von dem was du schreibst wohl fast nix versteht.

sei mal ehrlich zu dir selbst, und lies dir deine postings noch mal ganz in ruhe durch.

und dann tu mal so, als ob du von bowling und den ganzen begriffen die du verwendest noch nie was gehört hast.

klar, für die meisten hier anwesenden sind abralonpads, grit, 2000er 1000er 600er körnung, carry down, leisten, rpm´s usw.
alles verständlich. weil wir schon lange damit zu tun haben.

aber wie willst du mit einem von geburt an blinden menschen über die farben des regenbogens sprechen ?

noch dazu wenn er selbst nicht weis das er blind ist......

riskant:

Zitat:
Wenn der Ball trotz der starken Oberfläche nur rutscht, würde ich dir Raten die Oberfläche des Balles zu verändern.


für dich oder mich ok. aber anfängern völlig ohne plan so was zu raten empfinde ich schon als riskant.

oder hat er einen ballspinner zu hause, die entsprechenden pads und das know how how to do ?

auch der ratschlag zum verändern der geschwindigkeit, zum verändern in seinem ablauf usw. ergibt für mich keinen sinn.
weil weder du noch ich bisher ganz genau wissen, wie seine spielanlagen sind, wie er eigentlich spielt und wie die bahnen in bretten derzeit überhaupt wirklich sind. wirklich so viel öl ? oder nur seltsam verteilt ? oder sind die bahnen normal und er spielt nur einen falschen weg für das aktuelle muster ?
zu viele unbekannte + variablen + unbekannte variablen um zu einem konkreten ergebnis + zu einer vernünftigen entscheidung kommen zu können.

einen antrainierten ablauf ändern kann in so einem fall wesentlich mehr schaden erzeugen als abhilfe für ein kurzfristiges problem schaffen.

das unqualifizierte drehen an zu vielen schrauben gleichzeitig und ohne einen genauen plan endet nämlich meistens mit einem totalschaden der maschine.

DAHER:
erstmal fakten schaffen.
in bretten vorbeifahren, selbst ein paar bälle werfen und den hallenbetreiber mal zum aktuellen / zukünftigen zustand der bahnen befragen. kann sich ( nachdem seit kurzem ein neuer hallenbetreiber auf der halle ist ) ja auch um ein kurzfristiges phänomen handeln. anderes öl zum beispiel. oder eben eine neue ölmaschine die noch nicht 100% eingenordet ist.
oder sind die aktuellen temperaturen an der *ölschwemme* mitschuld ?
bretten ist eine ehemalige tennishalle mit blechdach, und wenn die sonne voll auf´s dach scheint hast du da saunafeeling pur.
dann stanley mal beim trainieren beobachten.
wo steht er, wie spielt er, wie gleichmäßig ist das alles derzeit schon.
was für individuelle fehler macht er ? was macht er gut ?
nach etwa 3 spielen wissen wir schon mehr über sein spiel + seine probleme als er selbst.....
und wenn man diese fakten soweit zusammenhat, dann und erst dann sollte man ihm individuelle lösungsansätze anbieten und lösungsvorschläge unterbreiten.

alles andere ist fischen in einem tiefen, trüben see der ungewissheiten.
_________________
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Flash66
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Beitrag Verfasst am: 19.07.2010 04:18  Titel:  

Eboo ich habe dich mit deinen klugen und Fachgenauen Tipp´s nicht angreifen wollen.( Habe ich auch nicht getan)
Aber für einen Anfänger war das Latein.

So wie christian.s. es schon schreibt kann ihm nur einer auf der Bahn helfen.

Eboo schreibe weiter so wie bisher für einen 16 jährigen hast du ein sehr hohes Fachwissen. Hut ab.
_________________
X X X X X X X X X X 9 / = 289 am 30.06.2010

Kluge Menschen lernen aus den Erfahrungen anderer, dumme aus den eigenen. Manche schaffen selbst das nicht.
Eboo
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Beitrag Verfasst am: 19.07.2010 10:42  Titel:  

Flash66, ich habe mich keinesfalls angegriffen gefühlt. Ich wollte nur rechtfertigen, warum ich was geschrieben habe. Danke für das Kompliment bezüglich des Fachwissens. Die Anerkennung weiß ich sehr zu schätzen.

Christian S., wohlmöglich hast du Recht und er versteht nicht was ich schreibe. Jedoch kommt es mir so vor, als hättest du meine Beiträge ebenfalls nicht durchgelesen sondern nur überflogen.

Zitat:
Von Christian S.:

auch der ratschlag zum verändern der geschwindigkeit, zum verändern in seinem ablauf usw. ergibt für mich keinen sinn.



Ich habe lediglich geschrieben, dass seine Geschwindigkeit wohlmöglich nicht zu seiner Umdrehungsrate passt. Ein möglicher Lösungsweg wäre in dieser Situation laut meinem Beitrag, dass er die Geschwindigkeit etwas drosselt. Gleich darauf wollte ich einfache Wege zum Ziel aufschreiben, die keinesfalls seinen Ablauf negativ beeinflussen würden.

Zitat:

- Auf ein freies, lockeres Pendel achten.

- Der Ball nicht klammern und mit einer flüßigen Bewegung auf die Bahn schieben, legen oder einige Centimeter rauslegen.

- Achte darauf, dass dein Daumen den Ball zuerst verlässt. Dann kannst du mit den Fingern den Ball die nötige Rotation geben. Einfach von der Hand rollen lassen.


Wenn er sich daran halten würde, würde meiner Ansicht nach sein Ablauf auf keinster Weise negativ beeinflusst werden - oder was sollte passieren, falls er darauf geachtet hätte? Mir ist durchaus bewusst, das er diese Tipps nicht auf anhieb durchsetzen kann. Nichtsdestotrotz erwarte ich positive psychologische Effekte, wenn solche Aussagen - ob mit Fachbegriffen oder nicht - getroffen werden.
Der Sinn dahinter ist ganz einfach, das wohlmöglich sein Interesse geweckt wird, sich ebenfalls das Wissen anzueignen, das ohne Zweifel wichtig für ein erfolgreiches Bowlingspiel ist. Man muss nicht nur ausführen - Man muss verstehen!
Definitiv würdest du dich gleichwohl nicht irren, falls er zu diesem Zeitpunkt nur wenig mit meinen Aussagen anfangen könnte.
Aber alleine der mögliche psychologische Effekt ist es mir wert, so zu schreiben und zu erklären, wie ich es getan habe.
Natürlich hat er es eventuell nur überflogen, aber ich hoffe tief in meinem Inneren, dass er eventuell doch einmal nachschlägt und sich informiert, wie denn die Zusammenhänge sind. Nichtsdestotrotz beruhe ich darauf, dass meine Aussagen nicht allzu kompliziert wären - ein halbwegs intelligenter Mensch kann soweit ich weiß logische Schlüsse ziehen und sich selbst Erklärungen suchen.
Die Aussagen bezüglich des Anrauhens des Balles sind dazu noch nicht einmal sehr Bowlingspezifisch. Jeder, der sich einmal Schleifpapier gekauft hat, weiß, was mit einer Körnung gemeint ist. Darüberhinausgehend vermute ich, dass man auch verstehen kann, dass ein Ball der rauher ist, mehr Reibung aufbaut, als ein Ball, der eben eine feinere Oberfläche hat.
Wenn er das dann wirklich vor hätte, bräuchte man dafür keinen Spinner und keine Pads - ich nutze auch nur Schleifpapier ohne Spinner. Auch poliere ich ohne Spinner. Das dauert eben seine Zeit, wenn man sich aber Mühe gibt, kann man eine gleichmäßige Oberfläche erreichen. Das hätte stan-ley sicherlich auch geschafft.

Ich hoffe, dass ich mich etwas erklären konnte, dennoch möchte ich mit Nachdruck vermitteln, dass ich Christians Aussagen auch richtig finde. Eine Ferndiagnose ist sogut wie unmöglich, besonders wenn diese von halbwissenden Menschen wie z.B. mir getroffen werden. Die wenigstens hier im Forum können konkrete Aussagen treffen, die wohlmöglich wirklich helfen könnten, und das nur, wenn der Angesprochene diese Vorschläge auch annimmt.
Und deshalb noch einmal viel Lob von mir, dass Du dich dazu bereit erklärst, ihn zu helfen. Das ist wirklich toll. Jedoch möchte ich dir den Rat geben, den Spieler individuell zu trainieren und tipps zu geben, die wirklich zu seinem Spiel passen. Da Du ja direkt vor Ort sein wirst, hast Du die Möglichkeit ihn direkt zu sehen und sein komplettes Spiel umfangreich zu analysieren. Warum der Tipp? Ich habe in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, das besonders gute Spieler - ohne Trainererfahrung - immer ihr eigenes Spiel auf die zu Trainierenden übertragen möchten. Das ist aber auf keinen Fall der richtige Weg.
Ich möchte dir nichts vorwerfen, aber präventive Ratschläge geben.

Ich hoffe, dass die nächsten Beiträge wieder passend zum Thema sind und entschuldige mich gleichzeitig für das lange Abschweifen.

Eboo
christian.s.
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Beitrag Verfasst am: 19.07.2010 12:28  Titel:  

die meisten deiner fachlichen ideen sind ja auch grundsätzlich schon richtig.

sie aber zu geben OHNE stanleys spielweise, sein verständnis und das grundsätzliche * problem * ganz genau zu kennen halte ich nach wie vor für falsch. sorry.


jetzt nur mal übertrieben bzw. gesponnen....

stanley ist ein hammer bowlingspieler. spielt erst seit 6 monaten, aber sein ablauf ist ein traum und wäre für ein lehrvideo geeignet. tolle auftaktbewegung, ein pendel so locker wie schlagsahne, timing und lift / loft perfekt.
optimale ballgeschwindigkeit, das verhältnis der geschwindigkeit, vorwärts- und seitwärtsbewegung kann nicht besser sein als bei ihm.
und er spielt das jedesmal 100% gleich, abweichungen am zielpunkt maximal + - 0.5 leisten.

trotzdem läuft sein ball nicht zu.
und jeder gibt ihm nun per ferndiagnose einen anderen ( durchaus möglichen und fachlich eigentlich auch in frage kommenden ) ratschlag.
schneller spielen, langsamer spielen, pendel verändern, umdrehungsrate verändern, lockerer spielen, ball rollen lassen, linie verändern, ball verändern usw. usw.
und nun beginnt stanley alle diese faktoren ( die ER eigentlich schon richtig macht ) gleichzeitig zu verändern.
durch dieses verändern verliert er aber über kurz oder lang seinen eigenen, eigentlich optimalen anlauf und ablauf.
aber bringen tut es letztendlich nichts, sein ball läuft trotzdem kerzengerade die bahn entlang.
weil das problem ist von anfang an NICHT seine spielweise gewesen, sondern der BALL.
den hat er sich nämlich aus kostengründen gebraucht bei ebay geschossen, der verkäufer war ( im gegensatz zu stanley ) aber LINKSHÄNDER und der ball natürlich entsprechend für einen lefty gebohrt.
und weil die bohrung halbwegs auf die hand gepasst hat, hat stanley den ball natürlich einfach so weiter gespielt wie er war.....



Zitat:
Ich habe in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, das besonders gute Spieler - ohne Trainererfahrung - immer ihr eigenes Spiel auf die zu Trainierenden übertragen möchten.


da gebe ich dir jetzt zu 100% und uneingeschränkt recht. das IST der falscheste weg den es gibt.
man kann keinen spielertypen in eine form pressen.
ansehen, analysieren und aus dem VORHANDENEN das beste machen.
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Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod....
christian.s.
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Beitrag Verfasst am: 19.07.2010 15:50  Titel:  

ad stan-ley....

wann hättest du denn mal zeit für ein treffen in bretten ?
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