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Stricker-Nessi
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Beitrag Verfasst am: 21.08.2010 13:33  Titel:  Geschwindigkeit!

Hallo habe mal eine frage,

viel meiner Kollegen mit denen ich spiele sagen das eine hohe geschwindigkeit mehr Pin Aktion bringt als eine geringe ich spiele mit knappen 18 km/h und einer routation von 14-16 umdrehungen bis sie in den pins ein schlägt. Erhöhe ich meine geschwindigkeit nimmt meine routation von 16 auf 12 ab und die folge ist das meine Kugel kein Hacken mehr schlägt.

Was mache ich falsch?
Ist zu viel geschwindigkeit auch nicht gut?

lg Nessi!
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christian.s.
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Beitrag Verfasst am: 21.08.2010 14:41  Titel:  

herzlich willkommen im forum.

Zitat:
viel meiner Kollegen mit denen ich spiele sagen das eine hohe geschwindigkeit mehr Pin Aktion bringt als eine geringe



1. glaub nicht alles was dir andere leute erzählen

2. ist das aber ( zumindest bis zu einem gewissen maß ) sachlich richtig. zusätzlich ist aber gleichzeitig auch noch das passende verhältnis von vorwärts- und gleichzeitiger seitwärtsbewegung der schlüssel.

Zitat:
mit knappen 18 km/h


1. wo ist da bitte die höhere geschwindigkeit ?
ein ball mit 18 km/h ist nicht eben das was man schnell nennen kann.
ist eher eine schlaftablette.
22-24 km / h sind guter schnitt, 26 -29 km / h ist nicht selten.
kann auch von anlage zu anlage etwas schwanken weil die messungen nicht überall gleich gemacht werden.


Zitat:
von 14-16 umdrehungen


1. wer hat denn das gezählt ?
deine kumpels ?
vergiss es. selbst wenn du noch nie einen ball in der hand hattest läuft das ganze auf 90-160 umdrehungen hinaus bis er den 1er sieht.



Zitat:
von 16 auf 12 ab


1. nochmal, wer hat das gezählt ? und WIE ?
s.o.



Zitat:
das meine Kugel kein Hacken mehr schlägt


1. spielen bowlingspieler mit BÄLLEN.
KUGELN tun wir uns höchstens vor lachen.....

2. schreibt man HAKEN ohne CK, so wie HAUPTBAHNHOF.
weil einen hacken hast du höchstens am bein, ganz unten, rückseite des fußes über der ferse.....

3. wirfst du wohl mit einem hausball ( kein gewichtsblock ), kannst
( noch ) nicht wirklich bowling spielen und hast nur 12 umdrehungen.

4. sind ferndiagnosen beim bowling unmöglich.
daher einfach mal einen treets unter *trainingspartner gesucht* einstellen und sich dann mal mit einem brauchbaren spieler ( aus einem club, zu erfragen in jedem center oder z.bsp. aus dem forum ) zum training treffen.
der kann dir dann mal zusehen und dir die ersten grundlegenden sachen erklären und evtl. schon dein spiel verbessern.
wenn sich niemand findet, kannst du auch gerne mal dienstags ab 16 uhr in LU / felix vorbeikommen. ist ja von FFM nur 60 km.....

grz
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Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod....
berny
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Beitrag Verfasst am: 21.08.2010 16:55  Titel:  

Hi Stricker-Nessi auch wieder im Lande??

Warst Du auswärts "Bowlen"

Naja jetzt bist Du wieder da und gut.

Der Christian S. ist ja ein ganz anständiger Kerl, aber bei dem Wort "Geschwindigkeit" wird er zum Tier, hehe Wink

Er hat in vielen Dingen Recht. Versuche es auf dem vorgeschlagenen Weg, es bringt Dich bestimmt weiter. UND frage, sooft Du willst.

Du must dich nicht quälen, wir helfen Dir gerne................
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Eboo
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Beitrag Verfasst am: 21.08.2010 23:47  Titel:  

Hallo Stricker-Nessi,

im Gegensatz zu Christian S. gehe ich nicht davon aus, dass du bisher nur mit Räumbällen gespielt hast, da man aus deinem Profil herleiten kann, dass du mit dem Fury Pearl zum Beispiel auch einen stärkeren reaktiven Ball spielst. Neu im Forum bist Du ja sowieso nicht, da deine ersten Beiträge vom Anfang des Vorjahres stammen.
Zuerst möchte ich auf die Differenzierung zwischen Bowlingball und Bowlingkugel eingehen, denn je nach Definition sind beide Begriffe völlig richtig, obgleich einige Bowlingspieler den Begriff "Bowlingkugel" nicht gerne hören.
Mathematisch gesehen entsteht eine Kugel, wenn man eine Kreisfläche um den Durchmesser selbiger rotiert. Es entsteht eine Form, dessen Oberfläche an jedem Punkt gleich weit vom Mittelpunkt entfernt ist. Laut den Regularien der DBU:

Zitat:
Der Durchmesser jedes Bowling-Balls muss konstant sein.
Die Balloberfläche muss frei von Senkungen, Rillen oder Mustern sein, (...)


Somit ist von der DBU vorgeschrieben, dass jeder Bowling-Ball eine Kugel sein muss. Natürlich könnte man jetzt noch die Löcher eines Bowlingballes in Betracht ziehen, der Ball an sich, wie er aus der Fabrik kommt, sollte jedoch eine Kugel sein.

Darüberhinausgehend ist es ohne jeden Zweifel möglich, dass du 14-16 Umdrehungen hast. Und das ist in der Regel ein guter Wert, laut Bowlingknowledge bringt nämlich der durchschnittliche PBA Player den Ball dazu, ebenfalls 16 Umdrehungen auf den Weg zu den Pins zu machen. Und ich glaube dir, dass es die Wahrheit ist, denn das kann man wirklich gut zählen, besonders wenn man ein Tape von den Fingern zum Achsepunkt o.ä. anbringt. Diese Zahl entspricht aber auf keinen Fall den Umdrehungen aus der Hand, die man in Umdrehungen pro Minute misst. Das meint Christian S. mit seinen genannten Werten. Diese Zahl variiert nicht von Bahn zu Bahn, wobei die Umdrehungen des Balles bis zu den Pins variieren kann. Der Grund dafür ist, dass der Ball beim Übergang in die Rollphase anfängt schneller zu rotieren. Während er rutscht hat man nur die Umdrehungsrate aus der Hand, doch während er rollt, hat jeder Ball eine Umdrehung pro 68,5 Centimeter (Der Umfang des Balles).
Diese Zahl passt jedoch nur, wenn der Ball wirklich rollte, das heißt, dass der Ball um seine preferrierte Achse rotiert und diese Achse parallel zur Bahn ist. Mit gewissem Axistilt, der bei 0° ist, wenn der Ball um eine Achse rotiert, die parallel zur Bahn ist, und bei 90° ist, wenn der Ball um eine Achse rotiert, die Senkrecht zur Bahn ist, wird diese Rollphase in diesem Maße oft nicht erreicht. Das geschieht dann nur wenn der Ball genügend Zeit hat, diesen 0° Achsentilt zu erreichen. Die Bälle werden von der Erdanziehungskraft dazu gezwungen in diesen Zustand überzugehen. Selbst ein 90° Achsentilt ist nicht der energieärmster Zustand und würde man versuchen einen Bowlingball mit 90° Achsentilt auf einer absolut ungeölten Bahn zu werfen, würde er auch sehr schnell 0° Achsentilt erreicht haben.
Worauf ich eigentlich hinaus will ist, dass diese gezählten Umdrehungen abhängig sind von der Bahnölung, die bei gleicher Geschwindigkeit und ebenso gleicher Umdrehungsrate aus der Hand dazu führt, dass der Ball früher oder später in diese Rollphase kommt und somit unterschiedliche Zahlen gezählt werden. Wenn du nun mit mehr Tempo spielst und die Abgabe gleich bleibt, ist es somit eine logische Konsequez, dass du weniger Umdrehungen zählst. Der Grund ist, dass der Ball erst später anfängt zu rollen und er dazu auch noch weniger Zeit hat zu drehen. Der Ball passiert die Bahn eben schneller, weil er schneller geworfen wurde.

Ich habe dir soeben bestätigt, dass dein Ball soviele Umdrehungen bis zu den Pins macht, wie die Bälle von den Profis. Nun kommt aber der große Unterschied. Der durchschnittliche Profi spielt zwar auch nur 16 Umdrehungen, jedoch hat der durchschnittliche Profi diese Umdrehungen, während er den Ball mit einer Geschwindigkeit von 29KMH spielt.
Die Konsequenz ist also, dass die Umdrehungsrate aus der Hand zu der Geschwindkeit passen muss. Anders wird der Ball nicht zur stabilen Rollphase kommen und somit auch keine gewünschte Wirkung in den Pins erzielen.

Zu deinen Fragen ein Fazit:

Zitat:

Was mache ich falsch?
Ist zu viel geschwindigkeit auch nicht gut?


Solange der Ball rechtzeitig in die Rollphase gerät, machst Du in dieser Hinsicht gar nichts falsch. Fehler bezüglich des Anlaufs oder der Abgabe sind nicht aus deinem Beitrag ersichtlich, also kann man dazu keine Aussage treffen.

Eine zu hohe Geschwindigkeit ist in folgenden Fall nicht gut:
Die Geschwindigkeit passt nicht zur Umdrehungsrate aus der Hand und zur Bahnölung, der Ball kommt nicht in die Rollphase, er macht also keinen Haken. Desweiteren ist eine zu hohe Geschwindigkeit dann nicht gut, wenn Du sie nicht mehr kontrollieren kannst. Wenn du merkst, dass du deine Leisten nicht mehr triffst, musst du entweder fleißig trainieren damit du mit hoher Geschwindigkeit und konstant spielst, oder eben die Geschwindigkeit wieder drosseln.

Ich hoffe ich konnte irgendwie weiterhelfen und das was ich geschrieben habe ist einigermaßen verständlich. Ich habe mich darum bemüht, sachlich richtig zu bleiben und die Begebenheiten richtig zu erklären.
Wenn Du, oder auch jemand anderes aus der Community Fragen hat oder mich korrigieren möchte, fragt oder schreibt.
Flash66
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Beitrag Verfasst am: 22.08.2010 07:37  Titel:  

Eboo -- Hut ab für diesen sehr lehrreichen Vortrag.
Da kann so manch "alter Hase" oder Titan was lernen.
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X X X X X X X X X X 9 / = 289 am 30.06.2010

Kluge Menschen lernen aus den Erfahrungen anderer, dumme aus den eigenen. Manche schaffen selbst das nicht.
berny
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Beitrag Verfasst am: 22.08.2010 08:18  Titel:  

Der Eboo wird Physiker..... Wink

Habe auch so einen hellen (Physikeranwärter) Kopf,zu Hause, der macht jetzt demnächst seinen Abschluß.

Ich verstehe nur Bahnhof und Abfahrt. Er lächelt dann immer verschmitzt, wenn ich mal wieder Rolling Eyes soooo mache.

Eboo war ein Lehrstunde.....super.....

Bleibe uns treu und lasse Dich nicht unterbuttern. Den der Christian wird bestimmt antworten.
Der ist zwar ein harter Hund, aber ganz i.O. aber auch nur, wenn er gaaaanz ruhig im Eck sitzten bleibt. Wink

PS:
Wie sieht es eigentlich aus, kommt ihr auch nächstes Jahr zum Marathongipfel nach LU??? Wäre nett, mal den ganzen Haufen an Forenuser zu sehen UND (ein wenig) ZU FEIERN!!!!
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P1nf4ll
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Beitrag Verfasst am: 22.08.2010 18:55  Titel:  

ich werde da sein ^^
aber als spieler nicht als moderator Smile
aber dafür haben wir ja noch nen entsprechenden "Fread" hier ^^
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Stricker-Nessi
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Beitrag Verfasst am: 22.08.2010 21:45  Titel:  

"Berny" Nein! Ich bin nicht auswärts bowlen gewesen, leider war ich in der letzten Zeit sehr viel mit Arbeiten beschäftigt als ich wollte.

"christian.s" hat mir hier mehr oder weniger zu verstehen gegeben das ich jede menge grammatische fehler gemacht habe. Und das ich anscheinend vom Bowling keinerlei ahnung habe.

Bei "Eboo" hingegen konnte ich sehr viel wissenwertes herauslesen vor allem in bezug auf die Umdrehungen meiner "Kugel".

Also wird es Zeit die Tasche zu nehmen und Trainieren, Trainieren und zu Trainieren.

Hoffe ich bekomme auch mit erhöhter Geschwindigkeit die 15 Umdrehungen wieder auf meine Kugel.

lg Nessi.
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christian.s.
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Beitrag Verfasst am: 22.08.2010 22:54  Titel:  

nur ned hudele würde man(n) bei uns IM BADISCHEN sagen.

sehr viele der ausschweifenden physikalischen erklärungen von eboo lesen sich ganz gut und jagen selbst dem fachmann freudenschauer und ehrfurcht über den rücken.
nur leider stimmen die aufgestellten thesen und berechnungen nur bedingt.

versuchen wir mal, das ganze etwas aufzudröseln und aus seiner und meiner meinung was konstruktives zu zaubern....

1. zu der frage kugel oder ball

klar, jeder bowlingball ist nüchtern physikalisch gesehen eine mehr oder weniger perfekte kugel.
beim bowling geht es aber ( wie bei jedem hobby ) auch um extrem viele emotionen. daher halte ich es doch auch für nötig, den fragenden bei der gelegenheit auch das *fachchinesisch* bzw. das kleine bowlervokabular näherzubringen.
nichts ist schlimmer, als wenn ein bowler gefragt wird *wann gehst du wieder kegeln*, wenn ein jäger / sportschütze nach seiner *knarre* gefragt oder ein fechter nach seinem *schwert*. der F1 pilot hat keine *karre* und valentio rossi fährt nicht mofa.....und fußballer spielen auch einen fußBALL obwohl das ding doch eine KUGEL ist. rein physikalisch gesehen zumindest....
jeder sport hat nunmal seine eigenen begriffe, und beim bowling spielen wir mit bällen und nicht mit kugeln. punkt.


nun zu dem physikalischen.

Zitat:
Während er rutscht hat man nur die Umdrehungsrate aus der Hand, doch während er rollt, hat jeder Ball eine Umdrehung pro 68,5 Centimeter (Der Umfang des Balles).


fast.

denn wenn du (selbst als nicht mehr ganz so blutiger anfänger ) ganz normal spielst und deinen ball mit einem durchschnittlichen lift abspielst, dreht sich der ball gerade in den vorderen zwei bahndritteln dank des hoffentlich vorhandenen öls auf der bahn schneller als er sich von der strecke her vorwärtsbewegt.
könnte man, um bei eingängigen bildern zu bleiben, durchaus mit einem durchdrehenden rad auf einer regennassen straße vergleichen.
das durchdrehende rad geht zwar auch einen meter vorwärts, von den umdrehungen und dem radumfang her müssten es aber 12 m sein.
auf youtube gibts da einige sehr schöne high speed slow motions von bällen bei denen man diesen *aquaplaningeffekt* sehr sehr gut sieht.

sein ball macht 5 umdrehungen...... auf den ersten 20 cm der bahn....


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auch wenn der ball dann von öl heruntergeht und somit in die von dir beschriebene rollphase kommt, legt er mitnichten die vollen 68,5 cm ballumfang zurück.
oder höchstens dann, wenn der spieler immer einen *vollroller* spielt der wirklich permanent über den vollen und somit längsten äquator des balles läuft.
aufgrund des derzeitig am markt vorhandenen materials und der *modernen* spielweise spielen die meisten bowler aber wohl eher einen high roller ( früher kappenroller genannt ), das heißt der ball läuft auf einem wesentlich engeren und somit kürzeren laufring ( angeblich nur 2/3 oder weniger ) des vollen umfangs. wenn wir mal ganz großzügig 40 cm als *reale lauflänge pro umdrehung* annehmen, sind wir bei 18.30 m bahnlänge schon bei mindestens 45 umdrehungen bis der ball am pindeck angekommen ist.

aufgrund des schon oben beschriebenen durchdrehens beim aquaplaningeffekt und der somit *mehr umdrehungen pro meter nötig* ist die tatsächliche menge an umdrehungen etwa 2-3 mal so hoch.
womit wir bei 90-135 umdrehungen auf der gesamten bahnlänge bis zum pindeck sind.
bei spielern die dem ball *mehr* finger mitgeben, ist die rate natürlich entsprechend höher.

tape draufkleben ist übrigens eine gute idee, wenn du jemanden hast der schnell genug zählen kann Wink

Zitat:
Diese Zahl variiert nicht von Bahn zu Bahn, wobei die Umdrehungen des Balles bis zu den Pins variieren kann.


meinen beitrag bitte noch mal genau lesen. das bezog sich in keinster weise auf die geschwindigkeit der umdrehungen sondern ganz unromantisch auf die reine, angegebene geschwindigkeit in metern pro sekunde.
was bei mir auf der einen anlage mit 23 km/h angegeben wird, ist bei gleicher spielweise in einem anderen center mit 28,5 -29,5 angegeben.
so können seine 18 km / h vielleicht in eschersheim seine *richtige geschwindigkeit* sein, wenn er genau so auf einer anderen anlage spielt hat er aber evtl. einen wert von 23 oder 25 km / h als angabe auf dem monitor. die messsysteme arbeiten in verschiedenen hallen sehr unterschiedlich, daher kann die reale geschwindigkeit von der angegebenen abweichen und ist somit als anhaltspunkt für*verbesserungen* sehr wenig aussagekräftig.
wichtiger ist eher, das er immer im jeweiligen center möglichst eine gleichbleibende geschwindigkeit spielt. wenn er das beherrscht, kann er das variieren mit der speed anfangen.
ist übrigens meiner meinung nach die am schwierigsten nachhaltig zu verändernde komponente im bowling. denn jede veränderung der geschwindigkeit zieht unweigerlich auch veränderungen im kompletten bewegungsablauf und im timing nach sich.....

weiterhin bleibt zu sagen das eboos beitrag trotz einiger ansatzfehler bzw falscher zusammenhänge und ausführungen doch sehr aufschlußreich ist.

wie meistens bei solchen hochkomplexen arbeiten verstehen die meisten anfänger oder neu / quereinsteiger bei solchen sachen aber nur hauptbahnhof.....
laufen kann ja jeder von uns, aber bisher gibt es noch keine physikalische erklärung dafür WIE wir das machen.
daher bevorzuge ich die altmodische *learning by doing* oder die *zeigen und fragen-erklären* methode.
denn grau und staubtrocken ist alle theorie und bowling kann soooooo einfach sein.


ad nessie....
Zitat:
"christian.s" hat mir hier mehr oder weniger zu verstehen gegeben das ich jede menge grammatische fehler gemacht habe. Und das ich anscheinend vom Bowling keinerlei ahnung habe.


grammatik war ganz gut, aber bei hacken bekomme ich graue haare. kann dir bei gelegenheit gerne mal erklären warum......richtet sich keinesfalls gegen dich persönlich, sorry wenn das so rübergekommen ist.

und ich spiele seit 30 jahren bowling und habe auch noch keine ahnung von dem was ich da tue. sind wir also in dem punkt auf dem gleichen level angekommen. gelobt sei was strike bringt ist die devise, das ist vielen leuten wohl zu einfach. denn warum einfach wenn sich mit kompliziert kohle scheffeln läßt....Wink


Zitat:
Also wird es Zeit die Tasche zu nehmen und Trainieren, Trainieren und zu Trainieren.


der beste ansatz den man als bowler haben kann !!!

ABER NOCHMAL: bevor du dir in mühevoller kleinarbeit selbst was unnötiges oder gar falsches beibringst und nacher darüber k****n könntest, spiel einfach mal ein paar spiele mit jemandem der halbwegs bescheid weiß, dich mal beim spiel beobachtet und dir evtl. sogar schon kleinere ansätze vermittelt.
macht deutlich mehr freude und bringt dich schneller weiter als alleine.
grade in FFM wimmelt es doch von guten leuten, sollte also nicht so schwer sein.

das angebot steht natürlich auch, LU / felix oder halt mal in böblingen vorbeikommen.

vielleicht sind es aber auch nur völlig wirre ideen um gegner zu verwirren ?
wer kann das schon mit bestimmtheit sagen.....
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Eboo
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Beitrag Verfasst am: 23.08.2010 16:27  Titel:  

Zu der Frage, ob es eine Kugel oder ein Ball ist, kann man streiten wie man will. Welcher Ausdruck richtig oder falsch ist, kann man nicht so einfach feststellen, dafür gibt es viele Gründe. Für den Freizeitspieler, der einmal im Jahr auf der Bowlingbahn gewesen ist, ist die Kugel das richtige Wort. Für dich ist es der Ball und ich empfinde eben beides als richtig.
Ich würde gerne wissen, warum denn die Kugel falsch wäre, und warum der Ball der Fachbegriff ist, der vorgeschrieben ist.

Hier einmal eine Definition von Wikipedia, die bei der Meinungsbildung der Menschen vielleicht helfen könnte:

Zitat:
Ein Ball ist ein meist kugelförmiges, elastisches Spielzeug oder Sportgerät aus Leder, Gummi oder Kunststoff. (...)
Neben Bällen gibt es noch Spielkugeln, die üblicherweise aus hartem Material wie Holz, Kunststoff, Metall oder Elfenbein bestehen. (...)
Durch Spiele, die dem englischen Sprachraum entspringen, in dem es nur den Begriff ball gibt, wird die Grenze zwischen den Begriffen verwischt. Beispielsweise werden beim Billard oder Bowling beide Begriffe verwendet. (...)
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Ich weiß, dass Wikipedia nicht gerade die zuverlässigste Quelle ist und in diesem Zitat bei jeder Definition das Wort "meist" oder "üblicherweise" verwendet wird, doch finde ich besonders den untersten Satz sehr interessant.

In der zweiten Sache bezüglich den Umdrehungen widerspechen wir uns überhaupt nicht. Du zitierst mich, und wiederholst das gleiche was ich geschrieben habe.

Zitat:
Während er rutscht hat man nur die Umdrehungsrate aus der Hand, doch während er rollt, hat jeder Ball eine Umdrehung pro 68,5 Centimeter (Der Umfang des Balles).



Zitat:

denn wenn du (selbst als nicht mehr ganz so blutiger anfänger ) ganz normal spielst und deinen ball mit einem durchschnittlichen lift abspielst, dreht sich der ball gerade in den vorderen zwei bahndritteln dank des hoffentlich vorhandenen öls auf der bahn schneller als er sich von der strecke her vorwärtsbewegt.


Deshalb kommt es mir so vor, als hättest du meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Deine Darstellung bezüglich des rutschens im Öl habe ich in einem Satz verpackt. "Während er rutscht, hat man nur die Umdrehungsrate aus der Hand". Etwas anderes habe ich nicht geschrieben und nicht behauptet. In der Regel dreht der Ball aus der Hand jedoch langsamer, als im trockenen Bereich. Falls dies nicht der Fall wäre, würde der Ball im trockenen Bereich nämlich schneller werden, da der Ball, sobald er die Reibung erhält, die Umdrehungen vollständig in die Bewegung umsetzen würde.
Der Ball bräuchte 27 Umdrehungen um die Bahn zu überqueren, das bei einem Durchmesser von 68,5 Centimeter. Wären die Umdrehungen pro Minute aus der Hand wirklich schneller, als die Umdrehungen während der Ball rollt, dann müsste der Ball sogar mehr als 27 Umdrehungen machen.
Nun zur Berechnung, wievielen Umdrehungen pro Minute aus der Hand das entsprechen würde:

Bahnlänge: 18,3 Meter
Geschwindigkeit: 25 KM/H -> 7 M/S

Zeit, bis die Bahn überquert ist:
18,3 Meter / 7 M/S = 2,61 Sekunden

Wenn man nun diese 27 Umdrehungen in 2,61 Sekunden verpacken würde, hätte man folgede Umdrehungszahlen pro Minute:

27 Umdrehungen / 2,61 Sekunden = 10,3444 Umdrehungen pro Sekunde
10,344 Umdrehungen pro Sekunde * 60 = 620 Umdrehungen pro Minute

Diese Zahl ist erreichbar, jedoch nur von einem Bruchteil der Bowlerschaft. Wohlmöglich gehörst Du dazu, Christian. Jedoch bezweifle ich, dass sonst irgendjemand aus diesem Forum auf diese Umdrehungszahlen kommt. Besonders kein Spieler mit, wie du geschrieben hast, " durchschnittlichem lift". Der Ball würde in dem Fall, dass er diese Umdrehungszahlen überschreitet, schneller werden, sobald er das Öl verlässt.

Und nun zum nächsten Punkt, wo ich widersprechen muss. Hiermit meine ich folgende Aussage von dir:

Zitat:
auch wenn der ball dann von öl heruntergeht und somit in die von dir beschriebene rollphase kommt, legt er mitnichten die vollen 68,5 cm ballumfang zurück.


Es ist wahr, dass die meisten Spieler keinen Fullroller spielen und dass der Ball nicht um den vollen Ballumfang rotiert. Das habe ich auch erklärt. Ich habe vom Achsentilt gesprochen, der dir sicherlich ein Begriff ist, welcher zeigt, ob man einen 3/4 Roller, einen Fullroller oder mit einem Spinnerelease spielt. Diesen Axistilt hat man jedoch lediglich in der Rutschphase. In der Rollphase hat man jedoch diesen Axistilt nicht mehr, der Ball rollt um seinen vollen Umfang und hat meine beschriebenen 68,5 cm pro Umdrehung. Dies geschieht jedoch nur, wenn der Ball wirlich rollt, und das passiert aufgrund der physikalischen Gesetze zwangsläufig, jedoch nicht auf den kurzen trockenen Bereichen auf vielen Bowlingbahnen.
Einfach mal einen auf 180 Grit mattierten Bowlingball auf einer trockenen Bahn werfen, und du wirst verstehen, was ich meine. Der Ball wird auf keinen Fall den normalen Axistilt halten und sehr früh ins rollen kommen. Und dieser Ball rollt dann wirklich, undzwar um den gesamten Umfang. Und das passiert zwangsläufig mit jeden Bowlingball, anderenfalls ist er nicht in der Rollphase.
Der Grund dafür ist der selbe Grund, warum kein Buch einfach in der Luft schweben kann, chemische Reaktionen ablaufen und der Kernzerfall besteht. Dinge sind dazu bestrebt, den jeweils energieärmsten Zustand zu erreichen.



Zitat:

Du hast geschrieben:

selbst wenn du noch nie einen ball in der hand hattest läuft das ganze auf 90-160 umdrehungen hinaus bis er den 1er sieht.

Ich habe geschrieben:
Darüberhinausgehend ist es ohne jeden Zweifel möglich, dass du 14-16 Umdrehungen hast. Diese Zahl entspricht aber auf keinen Fall den Umdrehungen aus der Hand, die man in Umdrehungen pro Minute misst. Das meint Christian S. mit seinen genannten Werten
Diese Zahl (Umdrehungen pro Minute) variiert nicht von Bahn zu Bahn, wobei die Umdrehungen des Balles bis zu den Pins variieren kann.

Du hast geschrieben:
meinen beitrag bitte noch mal genau lesen. das bezog sich in keinster weise auf die geschwindigkeit der umdrehungen sondern ganz unromantisch auf die reine, angegebene geschwindigkeit in metern pro sekunde.



Bezüglich deiner Aussage mit den Geschwindigkeiten, die von Bahn zu Bahn unterschiedlich gemessen werden, habe ich doch gar nichts gesagt. Meine Aussagen bezogen sich auf deine Angaben bezüglich den Umdrehungen pro Minute, die du offensichtlich getroffen hast.
Ich hoffe, dass du mit den Zahlen "90-160" wirklich die Umdrehungen pro Minute meinst, denn kein Mensch der Welt schafft es, den Ball so extrem in Rotation zu versetzen, dass der Ball während er über die Bahn läuft, wirklich 90-160 Umdrehungen macht.

Nun hast du den Aquaplaningeffekt angesprochen, jedoch ist beim Bowling eine gegenteilige Situation vorhanden. In der Regel rutscht der Ball schneller, als die Rotation es eigentlich zulassen würde. Sonst müsste man, wie ich oben geschrieben habe, mehr als 630 Umdrehungen pro Minute haben. Wenn der Ball wirklich 2-3x so schnell rotieren sollte wie beim Rollen, dann müssten auch diese Umdrehungszahlen aus der Hand dem entsprechen. Und selbst Robert Smith kommt nicht über die 750 RPM aus der Hand hinaus.
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