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bobby129
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Member seit: 07.07.2010
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Beitrag Verfasst am: 19.10.2011 08:30  Titel:  Mit neuen Bällen kommen neue Technologien

Hallo Bowlingfreunde,

will hier mal ne Diskussionsrunde zum Thema Technologie der Bowlingbälle starten.
Immer wenn ein Hersteller neue Bälle veröffentlicht, werden zudem neue Technologien erklärt, wodurch der Ball noch besser sein sollte als Vorjahresmodelle.
Dem gegenüber stehen Profispieler die seit 10 oder mehr Jahren die gleichen Ergebnisse aufweisen können. Klar wird auch mit Ölbildern versucht es Ihnen immer so schwer wie möglich zu machen, aber theoretisch könnte man doch mit einem 5 Jahre alten Ball (Zustand neu) die gleichen Ergebnisse erzielen, wie mit den High-End Bällen die mittlerweile fast wöchentlich neu auf den Markt kommen?!
Zudem sieht man häufiger Mikroskopaufnahmen von der Oberfläche des Balls. Diese ist durch neue Technologien poriger, bzw. nicht so glatt um mehr Angriffsfläche für den Ball zu bekommen. Wenn ich den Ball abziehe und schleife ist doch davon eh nix mehr da. Klar der Kunststoff ist genau so porig wie vorher, aber die Außenfläche ist nicht gleich der gespritzten/gegossenen.
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Verein: BC Comet Viernheim
Hausbahn: Gutperle Viernheim
Bälle: Storm HYroad, Ebonite Munich, Tropical Storm


Wohnort: Ludwigshafen
Beitrag Verfasst am: 19.10.2011 10:28  Titel:  

Das Phänomen der High End Bälle kann man meiner Meinung nach mit einem Wort erklären: Marketing

Der Kunststoff aller! Bälle kommt von einer Hand voll Chemieunternehmen (Urethan) und wirkt unter dem Mikroskop eben porig.

Das man die Käufer immer wieder dazu bewegen muss was neues zu kaufen ist ja logisch und bei den Preisen der Bälle muss das natürlich auch gleich revolutionär sein. Dass das kein Alleinstellungsmerkmal der Bowlingindustrie ist fragt man am besten mal nen Iphoneverkäufer....

Das die Bälle in immer kürzeren Abständen auf den Markt kommen ist meiner Meinung nach dem Zustand geschuldet, dass die Konzerne eben Renditeorientiert arbeiten und diese kann man eben nur maximieren, wenn man die Verkaufszahlen konstant hoch hält und der Markt nie gesättigt ist
_________________
MfG
Chris
christian.s.
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Member seit: 21.11.2009
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Verein: TSV Mannheim / Condor Mannheim
Hausbahn: Felix Bowling Ludwigshafen
Bälle: PBA Inferno, Virtual Gravity und andere Sachen
Schnitt: 213

Wohnort: Karlsruhe
Beitrag Verfasst am: 19.10.2011 11:59  Titel:  

und was bei dem ganzen nonsens und dem hype um*neu*, *neuer* *noch neuer* *am neuesten* und *ultimativ neu* sehr gerne vergessen wird ist die tatsache, das selbst der aller modernste ball mit den absoluten high end eigenschaften in den händen eines schlechten spielers überhaupt nix taugt.
denn solange ein spieler die GRUNDLAGEN des bowlings nicht versteht und sie nicht beherrscht und sie nicht gleichmässig auf die bahn bringt, erübrigt sich ja eine weiterführende diskussion zum thema material von vorne weg.

so wie du schon gesagt hast, das ganze dient lediglich dem marketing und den umsatzzahlen.
und vielleicht den 2% von absoluten spitzenspielern die durch den ball dann wirklich noch mal die entscheidenden 3 pins im schnitt mehr werfen als ihre ebenso hochklassige konkurrenz. das kann dann dort den unterschied zwischen finale und nach hause fahren machen.

ab und zu mal ein *frischer* ball macht dagegen auch für die besseren *durchschnittsbowler* einen sinn, einfach damit man was in der tasche hat das auch wirklich noch so reagiert wie es mal vom ingenieur geplant war.
bei einer halbwertszeit von ca 80 bis 100 spielen heißt das so in etwa alle 3 monate den neuen ordern Wink

ich finde übrigens in dem zusammenhang das PBA PLASTIC BALL TOURNAMENT extrem witzig. wenn man mal sieht, das dort so mancher profi mit einem einfachen, rund geklöppelten stück solidem kunststoff und pancake kern (wenn überhaupt) genau so hohe oder sogar höhere ergebnisse wirft wie auf der *regulären* PBA tour mit seinen abrasiv hybrid gripsurface double high end automatic granaten mit double coverstock expand dual core pin breaker system, fragt man sich doch wirklich was wichtiger ist......geiler ball mit geilem namen in der tasche, oder einfach geiler bowlingstil und hirn im kopf.....
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Nadi+Heinz
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Verein: Tropics Köln
Hausbahn: Pinup Bornheim, Bowlingsport Bonncenter,Bowlingcenter Hürth
Bälle: Nadi: T-Zone ,Anaconda ,Phyton,Munich. Heinz :Ransom Demand, Munich 14 lbs
Schnitt: zusam

Wohnort: Wesseling
Beitrag Verfasst am: 19.10.2011 12:20  Titel:  

Nur eine Frage:
"mit seinen abrasiv hybrid gripsurface double high end automatic granaten mit double coverstock expand dual core pin breaker system"
Ja wie g... ist das den. Sag mir bitte den Hersteller und den Namen von diesem Ball. Viielen Dank.
Heinz
Laughing
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pistolpete
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Member seit: 19.03.2009
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Verein: Diamant Stade




Wohnort: Bremen
Beitrag Verfasst am: 19.10.2011 12:22  Titel:  

Glaube das kann man nicht so richtig vergleichen. Fürs Plastic Ball Challenge wird die Bahn ganz anderst prepariert. Die Öllänge ist nur 34 Fuß und das Ölvolumen ist sehr niedrig bei einem 4:1 Ratio, also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.


Gruß

PP
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bobby129
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Member seit: 07.07.2010
Beiträge: 37
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Beitrag Verfasst am: 19.10.2011 13:49  Titel:  

Aber die Marketingstrategien gehen voll auf.

" Der geht ums Eck wie kein anderer"....

Genau so ums Eck geht ein Ball aus dem Jahr 2006 auch.
Alles nur Kopfsache und der Drang immer das neuste und beste zu haben.
Ich uebe noch
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Alter: 63
Member seit: 19.10.2008
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Verein: Bin beim Suchen...
Hausbahn: Vita-Center Chemnitz
Bälle: u.a. Nomad Dagger, BW CSyst. 3.5, Anarchy, Virtual Energy, BW Sting, Sparebaelle
Schnitt: 160+

Wohnort: seit 01.12.2011 wieder Chemnitz
Beitrag Verfasst am: 19.10.2011 16:28  Titel:  

Hallo Freude,

auch ich versuche die eingangs gestellte Frage ganz gelassen wieder auf den eigentlichen Punkt zurueckzufuehren.....

Ist die neue Partikeltechnologie nicht doch in der Lage uns Bowlern Mehrwert zu bieten?

Mich interessiert das Ganze auch eher aus der Sicht eines Hobbyspielers.

Ich habe dieses Jahr um die 900 Spiele absolviert (die Jahre davor je ca. 1000 Spiele). Alles mit drei/vier Anwurfbaellen - je nach Oel nehme ich den, den ich fuer den Richtigen halte - und einen einfachen Raeumball (Plaste).
Einen Ball spiele ich schon seit 2009.

Entweder mein Spielstil laesst nun nach oder die Faehigkeit der Murmeln.

Kann es nicht doch stimmen - so wie z.B. im BowlingChat.com geschrieben, dass die Baelle der neuen Generation mit den High end-Oberflaechen laenger ihre Hook-Eigenschaft behalten, als die Baelle der Produktionsjahre zuvor?????

Ich weiss es nicht, aber eine Antwort von jemand, der es weiss, wuerde mich schon interessieren.

Danke im Voraus.
_________________
Beste Grüße, D.

es wird - es wird...

X|9/|8/|X|X|9/|X|X|X|XXX|= 247
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rosa murmel
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Member seit: 20.02.2012
Beiträge: 10
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Verein: BC KL 09
Hausbahn: Arena Kaiserslautern
Bälle: Columbia Jazz, Brunswick rosa murmel Laser


Beitrag Verfasst am: 26.03.2012 16:43  Titel:  

@ich uebe noch:
Die Frequenz, mit der führende Hersteller neue Murmeln auf den Markt bringen, lässt anderes vermuten. Die Schale der Bälle wird wie unterm Mikroskop auch oft gezeigt wird, immer offenporiger. Dadurch wird das Öl zwar von der Oberfläche weg geführt, so daß der Ball "um die Ecke geht", wird aber weiter innen in der Schale "gespeichert". Dadurch müssen dann die Bälle öfter entölt werden.
Ein Bekannter von mir spielt einen Hammer Vicious. Das Teil ist ungefähr 100 Jahre alt (2002 erschienen, Anm. der Red.) Kam von einem Bundesligaspieler.(Danke an M. Gröger) Der geht von Houseshot bis Beaten Path. Auf letzterem wurden dann 868 in 4 gespielt. Nach 1 1/2 Jahren wurde er nun zum 1. Mal entölt. War aber fast nicht notwendig.
Fazit: Wer auf den DM nicht unter die 1. Zehn will, brauch meiner Meinung nach keine High End-Bälle. Und wer glaubt, dass diese Bälle seinen Schnitt verbessern, der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

Liebe Grüße von der "wilden Pril-Amazone", gell Christian Smile
_________________
Lasst die Spiele beginnen, sind ja nicht zum Spaß hier!
ak0r
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Member seit: 13.10.2008
Beiträge: 481
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Bälle: Storm Reign of Fire, Storm Anarchy, Brunswick C-System 4.5, Storm natural, Avalanche Slide


Beitrag Verfasst am: 26.03.2012 17:16  Titel:  

868 auf Beaten path ist natürlich eine Hausnummer. Kommt immer drauf an, wo man wirft.
Ein schweres Ölbild macht noch lange keine niedrigen Ergebnisse.
Da kenn ich Leute, die das mit 8er Hausball werfen, um mal beim Christian zu bleiben Smile

Zu deinem Fazit muss man nichts sagen... wie lange spielst du schon?
Wieviele DMs hast du geworfen? Hast du schonmal in der höchsten Liga deines LVs gespielt?
Deine Aussage zeugt von recht wenig Erfahrung im Bowlingsport.

Hast du schonmal den gleichen Ball oob und dann nach 2 Jahren gespielt?
Dann würdest du auch nicht behaupten, dass es keine Schnittverbesserung mit sich bringt.

Warum spielen Pros ihre Bälle nur für ein Turnier? Wenns keinen Unterschied macht, brauchen sie die danach nicht aussortieren.

Gruß von einem Materialspieler hahahahaha
SpeedyBK
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Alter: 26
Member seit: 09.03.2006
Beiträge: 590
Quiz-Punkte: 43



Bälle: Brunswick Siege, Wild Impact, Radical Inferno, 900 Global Hook, BVP Punisher
Schnitt: 205

Wohnort: Kassel
Beitrag Verfasst am: 26.03.2012 18:35  Titel:  

Zitat:
Warum spielen Pros ihre Bälle nur für ein Turnier? Wenns keinen Unterschied macht, brauchen sie die danach nicht aussortieren.


Weil die bei denen umsonst sind?

Also, wenn ich die Bälle für lau bekommen würde, dann würde ich auch jede Woche neue Bälle spielen.
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-- Schnitt aus unserer Hausliga
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