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Mein holpriger Anlauf im Bowling

Hi zusammen,

wie im "Ich bin neu hier" Subforum erwähnt, habe ich mit Begeisterung mit dem Bowling spielen angefangen. Wir waren vorher schon oft auf der Bahn und haben mit Hausbällen gespielt. Dann haben wir uns dazu entschieden, uns eigenes Equipment zu holen und regelmäßig mind. 1 mal die Woche zu spielen. Und nun beginnt mein "etwas unglücklicher" Start:

Wir haben uns bei dem Inhaber der Bowlingbahn, wo wir immer spielen und der gleichzeitig einen ProShop besitzt, beraten lassen. Als "Anfängerball" schlug er uns einen Brunswick T-Zone vor. Da wir ja "Anfänger" sind, mit Convention Bohrung. Ich habe immer mit 10er Hausbällen gespielt, nach der Faustregel den eigenen dann als 12er bestellt. Voller Vorfreude kam der Ball dann auch und wurde für mich gebohrt. Wir haben dann 2 Stunden gespielt, in denen aber wirklich mit Abstand gar nichts ging. Ich habe versucht, den Ball mit Hook zu werfen, weil ich mir auf der Brunswick Seite die Strike Linie des Balls angesehen hatte und zu dem Zeitpunkt noch dachte, er hätte einen Kern. Er ging jedoch nur gerade aus oder in die Gasse. Mit den Hausbällen hatte ich 2 Tage vorher noch irgendwas mit 130-140 oder so geworfen. Dementsprechend war ich erstmal geknickt. zuhause habe ich dann recherchiert und gesehen, dass der T-Zone "nur" ein Abräumball ist, dementsprechend gar nicht dreht. Vom Ehrgeiz gepackt (und weil ich nicht nochmal so doof dastehen wollte) habe ich dann das gesamte Wochenende damit verbracht, mich überall so gut wie möglich einzulesen und habe so ziemlich jedes Technik Video auf Youtube bestimmt 3 mal gesehen, Bücher gewälzt und und und…. :D
Bereits am gleichen Abend hatte ich auch bemerkt, dass mein Daumen innen, dort wo er zur Hand über geht, dick und rot war. Ebenso tat es mir rund um den Daumen im Bereich zwischen Mittelhandknochen und Handwurzelknochen weh. Das ganze 2 tage lang. Ich habe daraufhin in der Bahn angerufen und gefragt, ob er die Bohrung noch einmal prüfen könnte. Er nahm dann noch etwas von dem Daumenloch weg und der Druck war an der Innenseite auch weniger, wenn aber auch nicht ganz weg. Ob dies nun aber nur an der schon vorhandenen Schwellung lag oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Ich sollte es aber dann noch einmal versuchen. Gesagt, getan, haben wir uns eine Bahn genommen. Nach ca. 5-6 Würfen machte mich meine Frau dann darauf aufmerksam, dass an meiner Kugel, wie auch immer, ein richtig großes Stück des Balls abgeplatzt war. Da der Betreiber selber gerade nicht da war, ging ich zu seinem Vertreter, der den Ball an sich nahm. Ich habe dann erstmal wieder mit den 10er Hausbällen weiter geworfen.
Obwohl mir die Löcher im 10er Hausball viel zu groß waren, habe ich auf Anhieb mit diesen Bällen viel besser geworfen, als mit meinem 12er + eigener Bohrung. Der Ball lag viel besser in meiner Hand, weil die Löcher auch einen größeren Abstand zueinander hatten. Mein 12er berührte quasi nur den Bereich direkt unter Zeige/Mittel/Ring/Kleiner Finger die Kugel. Ich weiß nicht, wie ich das nennen soll, aber wenn man mal einen ganzen Tag im Garten mit ner Schaufel gegraben hat, der Bereich wo man dann Blasen bekommt, der berührte die Kugel :D In der Mitte der Hand war Luft. Der Hausball hatte die ganze Handfläche berührt.
Als der Betreiber dann da war, schaute er sich den Ball an. Wie das passieren konnte, wusste er in dem Moment auch nicht, wäre aber gewillt, mir kostenlos einen neuen Ball zu bestellen. Da ich mich mit dem 10er, trotz Wurstfingerbohrung, viel wohler gefühlt habe, habe ich meinen dann auch als 10er statt 12er bestellt.
Ich warte nun auf den neuen Ball. Ob der Betreiber noch die Maßen von der ersten Bohrung hat und diese dann sofort rein macht, wenn der Ball ankommt oder ob er nochmal misst, weiß ich leider nicht. So weit so gut, viel Text….nun meine Fragen:

– War es richtig, den neuen Ball in 10 statt 12 zu bestellen, wenn man bedenkt, dass man laut Faustregel 2 lbs mehr im Vergleich zum Hausball nehmen soll?
– Kann es überhaupt sein, dass sich ein Hausball mit Wurstfingerbohrung besser anfühlt, als mein eigener? Da der Ball ja kaputt ging (ich war mit dem das Zweite mal auf der Bahn….) konnte ich mit dem ja auch nach der Nachbesserung nicht groß weiter üben….
– Hat es sich mit den 12er Ball vielleicht einfach so schlecht angefühlt, weil die Bohrung falsch war? Vielleicht falscher Spann oder Winkel? Immerhin hatte ich die Innenseite des Daumens dick und rot. Und wie gesagt auch der Rest des Daumens tat weh. Ganze 2 Tage lang…..
– Angenommen die Bohrung wird neu vermessen: Soll ich wieder convention oder doch lieber gleich fingertip nehmen? Der T-Zone ist ein Spareball mit sehr wenig bis gar kein Hook. Nach meiner Recherche würde sich für den Spare eine convention anbieten. Pro: Man läuft nicht so sehr in Gefahr zu verziehen, wenn man wirklich gerade werfen will. Contra: Man wirft mit 2 Bällen verschieden…. Ein Reaktiver Ball als Strike Ball wird auf jeden Fall kommen. Der T-Zone bleibt dann als Spare Ball. Beim Reaktiven würde ich dann auf jeden Fall Fingertip nehmen, auch wenn ich das vorher noch nie gemacht habe. Aber ich bin sehr ehrgeizig und will es von Anfang an richtig lernen.
– Vorschläge für den ersten Reaktiven? Nach meinen Recherchen finde ich den Brunswick Rhino recht ansprechend. Und in welchem Gewicht sollte der dann sein? Auch 10 oder doch lieber 12?
– Kennt ihr Trainer / Vereine im Ruhrgebiet? Ich habe bisher nicht wirklich etwas gefunden (gern per PM)
– Auch wenn der Betreiber wirklich einen sehr erfahrenen Eindruck auf mich macht, könnt ihr mir ProShops im Pott empfehlen, falls ich mir noch einmal eine zweite Meinung einholen möchte? (Hier auch gerne per PM).

Sorry für den langen ersten Thread, aber das ganze Wurmt mich doch schon etwas und ich möchte nicht vorzeitig die Lust verlieren….

Autor: WOPR


16 Antworten zu diesem Beitrag

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